Im Rahmen eines geladenen Wettbewerbs soll auf einem ehemaligen Gelände der Wiener Netze ein großvolumiger Wohnbau entwickelt werden. Vorgeschlagen wird eine klare städtebauliche Antwort auf die Lärmbelastung der Westbahn und der Wienerstraße. Zwei L-förmige Baukörper im Norden und Süden rahmen das Grundstück und bilden geschützte Innenhöfe. Ein Baukörper wird gefördert, der zweite frei finanziert angedacht. Insgesamt entstehen 48 Wohnungen und eine Tiefgarage. Durch gezielte Vor- und Rücksprünge werden die Volumen gegliedert und differenzierte Außenräume mit hoher Privatheit geschaffen. Eingeschnittene Loggien und Balkone mit Vordächern sorgen für wirksamen baulichen Sonnenschutz. Die in den Innenecken angeordneten Eingänge und Erschließungen stärken den Bezug zum gemeinschaftlichen Hof. Eine klar geführte Weg- und Platzfolge strukturiert den Freiraum. Da die Tiefgarage fast zur Gänze unter den Gebäuden liegt, wird eine großstämmige Bepflanzung der Höfe ermöglicht.